Ein außergewöhnliches Ermittlerduo

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Hallo Leute!

Bei den Temperaturen braucht man auf jeden Fall einen guten Urlaubskrimi – schöne Szenerien, spannende Mordfälle – was braucht das Herz mehr?

In meinem neuen Urlaubskrimi geht es in die Maremma, in den Süden der Toskana.

Die Morde von Morcone
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Daten
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Autor: Stefan Ulrich
Verlag: Ullstein
ISBN: 354828924X
Preis: 14,99€
Broschiert, 288 Seiten

Inhalt
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Rechtsanwalt Robert Lichtenwald befindet sich tief in einer Lebenskrise. Daher begibt er sich dorthin, wo er sich immer flüchtet, wenn es ihm nicht gut geht, ins Maremma, in sein Ferienhaus in den Süden der Toskana.

Als er dort mit dem Conte zu den Schwefelquellen nahe des Orts Morcone wandert, finden die beiden die Leiche eines toten Afrikaners, der sich offensichtlich in einer Geschlechtsumwandlung befindet – merkwürdige Zeichen sind in seine Brust eingeritzt. Er scheint vom nahegelegenen Fernfahrer Strich an der Via Aurelia zu stammen.

Kurze Zeit später sterben zwei weitere Menschen um Morcone – beide sind Einheimische und beide werden offensichtlich ermordet und müssen qualvoll sterben. Alle haben seltsame Symbole am Körper, die auf die 7 Todsünden hindeuten. Es scheint sich um einen religiösen Fanatiker zu handeln.

Die Lokalreporterin Giada Bianchi zieht Lichtenwald, der eigentlich nur aus seiner Lebenskrise herauskommen, eine Auszeit von seiner Ehe nehmen und ein bisschen im Garten arbeiten will, ungewollt in die Ermittlungen mit hinein. Und dabei kommen die beiden immer mehr selbst in das Visier des Killers.

Fazit
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Kaum eine Region ist für einen Urlaubskrimi besser geeignet als die Toskana. Naturlandschaften mit Weinbergen kombiniert mit dem legendären Dolce Vita… was will man mehr. Dazu ein spannender Fall eines fanatischen Serienkillers, der aus religiösen Gründen tötet – zum genießen.

Dazu kommt ein eher außergewöhnliches Ermittlerduo. Ein Wirtschaftsanwalt, der eigentlich gar nicht ermitteln, sondern nur zur Ruhe kommen will – dazu die eifrige Lokalreporterin. Beiden gelingt es, den eigentlichen Ermittlern immer einen Schritt voraus zu sein.

Mir persönlich ist die Geschichte ein bisschen zu philosophisch. Der Autor bindet ständig Zitate von Nietzsche oder von griechischen Philosophen ein. Das muss man mögen, mir lag das vom Stil her eher fern. Auf mich wirkt das eher ein bisschen altbacken und trägt zur eigentlichen Story eher wenig bei.

Insgesamt gibt es von mir gute 4 Sterne für einen spannenden, aber manchmal altbacken wirkenden Debutroman von Stefan Ulrich.

In diesem Sinne

Eure Anke

 

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