Viel hilft nicht immer viel

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Hallo Leute!

Wer kennt das nicht? Mal wieder den halbjährlichen Vorsorgetermin beim Zahnarzt verpasst und ein schlechtes Gewissen obwohl eigentlich gar nix ist. In Zeiten von Doc Google sind die Menschen eben doch wesentlich besorgter als früher.

Drs. Schweitzer haben sich eben mit diesem Thema beschäftigt und stellen die Frage, ob man bei einer kleinen Erkältung wirklich immer gleich ein Antibiotikum schlucken muss.

Fragen Sie weder Arzt noch Apotheker

Daten

Autorin: Dr. med Ragnhild Schweitzer, Jan Schweitzer

Verlag: KiWi

ISBN: 3462047671

Preis: 14,99€

Broschiert, 272 Seiten

Inhalt

Heutzutage rennt man bei jeder Gelegenheit zum Arzt – beim kleinsten Schnupfen werden unnötige Behandlungen verschrieben, die teils sogar schädlich sein können.

Drs. Ragnhild  und Jan Schweitzer gehen diesem Phänomen auf den Grund – und als erfahrene Medizinerin sprechen sie aus Erfahrung, denn für viele ihrer Kollegen bedeutet jede Behandlung Geld. Aber sie berichten auch aus der Perspektive der Eltern, die ihren 10 Jährigen Paul einer eigentlich nicht nötigen OP unterziehen ließen, weil der behandelnde Arzt es ihnen eingeredet hat.

So berichten sie anhand zahlreicher Fallbeispiele aus den Kategorien Gesundheit und Ernährung, wie man manche teure und schädliche Behandlung auch einfach vermeiden kann und welche Diäten der Gesundheit mehr schaden als nützen. Und dabei bleiben sie konsequent wissenschaftlich.

Fazit

Nun gut – bei vielem mag das stimmen. Dass die professionale Zahnreinigung auch einige Probleme mit sich bringen kann, kann ich mir wirklich gut vorstellen. Spannend ist etwa auch das Kapitel darüber, was die Biolebensmittel wirklich zur Ernährung beitragen und warum sie nicht unbedingt gesünder sind wie die konventionell angebauten Lebensmittel.

Ich muss allerdings sagen, dass ich immer auf der Abwarten Seite bin und das kann auch mal ordentlich schieflaufen, denn gelegentlich ist es eben doch sehr sinnvoll, mal einen Arzt aufzusuchen. Auch halte ich die diversen Krebsvorsorgen, die ein bisschen verteufelt werden, ab einem gewissen Alter für sinnvoll (ich war selbst mal betroffen und das im ungewöhnlichen Alter) – ich war jedenfalls ganz froh, dass man meinen Tumor ganz früh bei einer Routinekontrolle erkannt hat. Und ich WAR der Ausreißer in der Statistik.

Insgesamt ist das Buch dennoch sehr solide geschrieben, mit wissenschaftlichen Belegen gut ausgestattet und damit auch für echte Anhänger der Schulmedizin – wie mich – gut lesbar, ohne dass man sich die Hände über dem Kopf zusammenschlägt.

Von mir gibt es sehr gute 4 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

 

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