Urlaubsparadies

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Hallo Leute!

Gerade ist ja wieder die Urlaubskrimisaison – die Schauplätze rücken gen Süden und wer liest nicht gerne einen Krimi, an dessen Schauplatz man gerade Urlaub macht. Ich bin jedenfalls ein Fan der Meer-Krimis.

Mari Jungstedt entführt uns in ihrem Werk auf die spanische Urlaubsinsel Gran Canaria.

Tod auf Gran Canaria

Daten

Autoren: Mari Jungstedt, Ruben Eliassen

Verlag: btb

ISBN: 3442715229

Preis: 9,99€

Taschenbuch, 416 Seiten

Inhalt

Das Buch ergibt eine spannende Fusion aus Urlaubskrimi und skandinawisch-dusterer Atmosphäre. Als Schauplatz hat Mari Jungstedt die skandinavische Kolonie auf Gran Canaria erdacht – kleine Seemannshäuschen tauchen genauso auf wie ein skandinavisches Ermittlerteam.

Gran Canaria ist ein wahres Urlaubsparadies. Doch dann wird eine tote Urlauberin gefunden. Die junge Schwedin wollte Urlaub in einem Luxus-Yoga-Hotel machen, doch dann wird ihr grausam entstellter Körper gefunden, drapiert wie Boticellis „Geburt der Venus“. Und dabei hatte die junge Schwedin gerade auf den Kanaren neuen Lebensmut gefasst.

Die Polizei tappt im Dunkeln. Doch dann bekommen sie unverhofft Unterstützung von einem norwegisch-schwedischen Ermittlerteam, bestehend aus dem ehemaligen Polizisten Kristian Wede und der Journalistin Sara Moberg.

Die beiden verfolgen eine Spur zu den norwegischen Fischerkirchen auf Gran Canaria – doch dann taucht die zweite tote Frau auf.

Fazit

Nun – die Fusion aus Skandinavien und Kanarische Inseln ist zunächst einmal sehr vielversprechend. Doch leider nimmt das beiden Krimi-Genres (Schwedenkrimi und Urlaubskrimi) ein bisschen das Besondere.

Auch das Geflecht der Charaktäre ist etwas merkwürdig und zu kompliziert gestrickt. Dabei ist es von Anfang an nur wenig klar, wer was wann und wieso macht und wer zu wem gehört. Daher ist es ziemlich anstrengend. Die Vorstellung der Charaktäre nimmt die ersten beinahe 200 Seiten, so dass sich die Spannung gefühlt erst nach der Hälfte der Geschichte aufzubauen beginnt. Das ist für einen Krimi alles andere als optimal. Es gibt von Anfang an zwar ein hohes Tempo, das sich allerdings hauptsächlich auf die Szenenwechsel bezieht. Diese Wechsel machen aber die Geschichte hauptsächlich verwirrend und eben nicht spannend.

Sara und Kristian sind als Ermittlerduo zwar interessant, besonders die Kombination aus Ex-Polizist und Journalistin ist zwar sehr interessant – als Personen bleiben sie allerdings insgesamt eher flach und wirken manchmal nicht sonderlich authentisch. Sara rastet bei jeder Gelegenheit aus und ist sehr impulsiv und Kristian kommt erst nach der Hälfte überhaupt als Hauptcharakter durch, vorher dachte ich, es wäre nur eine Nebenfigur.

Leider ist der Krimi insgesamt daher alles andere als wirklich spannend – mehr als 2 Sterne kann ich nicht vergeben.

In diesem Sinne

Eure Anke

 

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