Who killed Sandy Holland?

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Hallo Leute!

So manche Krimireihe geht auch am Buchblogger völlig vorbei. Und dann kommt es eben auch mal vor, dass man erst das 5. Buch einer Reihe zu Fassen bekommt. So ging es mir mit den Romanen um die Protagonistin Frieda Klein von Nicci French. Jeder Band hat einen Wochentag im Namen – bei mir fing die Woche eben mit einem Freitag an…

Mörderischer Freitag

Daten

Autorin: Nicci French

Verlag: Penguin

ISBN: 3328100113

Preis: 10€

Taschenbuch, 432 Seiten

Inhalt

Protagonistin der Achtbändigen Reihe ist die Psychotherapeutin Frieda Klein. Sie lebt und arbeitet in London und gerät ein ums andere mal in Kriminalfälle hinein, die sie auch persönlich betreffen.

Dieser Band beginnt ganz dramatisch in bzw. auf der Themse. Ein Ausflugsschiff passiert eine schon etwa 1 Woche im Wasser treibende Leiche. Alexander „Sandy“ Holland wurde die Kehle durchtrennt, an seinem Arm trägt er ein Patientenarmband. Aus den verblichenen Zahlen und Ziffern kann die Polizei einen Krankheitsfall rekonstruieren – der gehört zu einer alten Bekannten, zur Psychotherapeutin Frieda Klein.

Die ermittelnde Beamtin – DCI Sarah Hussein – kennt den Namen allerdings (noch) nicht. Doch der Polizeichef klärt sie über die vorangegangenen Fälle auf – die Akte Klein besagt, dass sie jemanden in Notwehr ermordet haben soll – doch der eigentliche Mörder, ein Psychopat, den die Polizei getötet haben soll, lebt laut Klein noch. Und er ist hinter ihr her.

Schnell gerät Klein selbst ins Visier der Ermittlungen. Doch bevor sie zu den Vorwürfen vernommen werden kann, taucht Frieda Klein unter. Ein Freund bringt sie in einer verwahrlosten Wohnung unter – sie selbst will herausfinden, wer Sandy getötet hat. Doch dabei stellt sie fest, dass sie ihren ehemaligen Lebensgefährten weniger kennt, als sie bisher gedacht hatte.

Fazit

In eine Krimireihe erst später einzusteigen ist oft sehr schwer. Dem Leser sollte eigentlich vieles über die Charaktäre schon bekannt sein. Hier hat es mich aber besonders viel Mühe gekostet, mich in Frieda Klein hineinzufinden. Zwar ist die Geschichte in sich abgeschlossen, aber es gibt eben doch einige Verweise auf die Vergangenheit – etwa auf die Gründe, warum Frieda Klein bei der Polizei nicht als besonders glaubwürdig gilt. Dadurch entsteht auch der eine oder andere logische Sprung, den wohl nur die Leser nachvollziehen können, die Frieda schon kennen. Mir ging es da eher wie DCI Hussein – ich hätte mich erstmal aufklären lassen müssen, mit wem ich es da zu tun bekomme.

Die Geschichte an sich hat meiner Meinung nach viel Thrillerpotential. Allerdings ist die Umsetzung leider eher misslungen. Kleinere Sprünge in der Logik sind nicht ganz nachzuvollziehen, Und natürlich muss die Polizei sich auf der Jagd etwas komisch anstellen, schließlich muss Frieda ja als die intelligentere dastehen.

Manchmal habe ich das Bedürfnis, wenn ich in eine Krimireihe einsteige, die anderen Bücher zu lesen. Diesmal ist das aber ganz ehrlich nicht der Fall. Mehr wie 3 Sterne kann ich da (schwerenherzens) nicht geben. Eine Geschichte mit Potential, der es aber merklich an der Umsetzungskraft fehlt.

In diesem Sinne

Eure Anke

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