Mord auf der Donau

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Hallo Leute!

Wien-Krimis sind ja als Wahl-Wienerin quasi mein Spezialgebiet. Oft gibt es dabei Schauplätze, die mir bestens bekannt sind. Edith Kneifl verlegt die Handlung ihres Krimis allerdings hauptsächlich auf die Donau. Genau genommen auf ein Kreuzfahrtschiff irgendwo zwischen Rumänien und Wien.

Endstation Donau

Daten

Autorin: Edith Kneifl

Verlag: Haymon

ISBN: 3709971578

Preis: 19,90€

gebundene Ausgabe, 264 Seiten

Inhalt

In Wien dominiert die osteuropäische Mafia – nicht umsonst sagt man ja, der Balkan beginnt am Rennweg. Die beiden Kleinkriminellen Marko und Toni wollen es nutzen, um sich in der Szene nach oben zu arbeiten. Sie begehen Raubüberfälle und legen sich dabei mit den Mafiagrößen an, als sie beginnen, Gewinne in die eigene Tasche zu wirtschaften.

Gleichzeitig hat Katharina Kafka auf der MS Kaiserin Sissi angeheuert – an Tulcea (Rumänien) geht sie gemeinsam mit ihrem besten Freund Orlando an Bord um dort als Kellnerin zu arbeiten. Orlando soll auf der Reise der Barchef sein.

Doch schon kurz vor dem Auslaufen bemerkt Katharina, dass auf dem Schiff etwas nicht ganz stimmt. Vor ihrem Bullauge schwimmt eine Leiche. Sie erkennt darin eine Kollegin – doch auf dem Schiff scheint niemand zu fehlen – zumindest sagen das die anderen Kollegen. Doch es bleibt nicht das einzige Crewmitglied, das auf der Reise nach Wien verschwindet. Allerdings scheint niemand wirklich an der Aufklärung interessiert, Leichen tauchen keine auf. Bald kommt Katharina darauf, dass Passagiere nicht das Einzige sind, was die MS Kaiserin Sissi transportiert.

Fazit

Ich bin wirklich angetan von dieser Art, sich Wien im wahrsten Sinne des Wortes zu nähern. Immer mehr Menschen nehmen schließlich diesen Weg, die Donaukreuzfahrt boomt. Es gelingt der Autorin perfekt, den Leser mit auf diese Reise entlang der Donau zu nehmen.

Der parallel geführte Strang mit Toni und Marko als Protagonisten bleibt zunächst einmal in Wien. Damit entführt die Autorin uns in ein Paralleluniversium – in ein anderes Wien, das von der Balkan-Mafia dominiert wird.

Die beiden Stränge nähern sich nur sehr langsam einander an – aber genau diese langsame Annäherung und das vorsichtige Zusammenführen machen den Krimi so spannend.

Der Spannungsbogen hat gelegentlich mal die eine oder andere kleine Lücke, in der man sich fühlt wie auf dem Schiff – es wird immer mal ein bisschen langweilig, die kleinen Tiefpunkte sind aber schnell überwunden.

Von mir gibt es sehr gute 4 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

 

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