Der Tattoo Serienkiller

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Hallo Leute!

Die Bücher von Jeffrey Deaver sind mir schon häufiger begegnet – gelesen habe ich aus der Reihe um die beiden New Yorker Kriminaltechniker Lincoln Rhyme und Amelia Stark bisher noch nicht. Mit dem Giftzeichner wollte ich das ändern.

Der Giftzeichner

Daten

Autor: Jeffrey Deaver

Verlag: blanvalet

ISBN: 3734103959

Preis: 9,99€

Taschenbuch, 576 Seiten

Inhalt

Chloe arbeitet in einer kleinen Boutique in SoHo. Ihre Chefin schickt sie in die Lagerräume in den Keller. 15 Minuten später ist sie tot. Ein Fremder hat sie in das umfangreiche Kanalisationssystem gezogen, betäubt und tätowiert. Doch das Tattoo wurde nicht mit gewöhnlicher Farbe gestochen. Das meisterhaft gestochene Wort „zweiten“ wurde ihr mit Gift unter die Haut gestochen. Als ihre Chefin nach ihr sucht, findet sie die junge Frau in einem Rohr der Kanalisation – der Täter ist schon verschwunden.

Den Fall übernehmen der im Rollstuhl sitzende Linc und seine Kollegin Amelia – und den beiden wird relativ schnell klar, dass Chloe nicht die letzte Tote sein wird. Zudem finden sie am Tatort einen Zettel, ein Stück einer Buchseite. Dieses Buch stammt aus einem Werk über Serienkiller in New York. Und das Kapitel handelt ausgerechnet vom „Knochenjäger“-Fall, Linc und Amelias bisher größter Fall. Doch dieser Fall scheint noch größer und noch verzwickter zu werden.

Fazit

Nun mal ehrlich – die Story vom Serienkiller, der New York mit seiner außergewöhnlichen Waffe in Angst und Schrecken versetzt, finde ich schon echt gut – es gibt viel Gänsehautpotential und Tempo und viele, detailierte Schilderungen der Gewaltszenen.

Aber leider finden sich auch die sehr negativen Seiten eines USA-Thrillers in diesem Buch wieder. Das beginnt bei der extrem aufgeblähten Schreibweise (der Thriller hat fast 600 Seiten) und endet damit, dass das Ganze ziemlich verworren wirkt, zumindest für jemanden, der nicht die gesamte Reihe gelesen hat. Beispielsweise gibt es einen Abschnitt, in dem ständig in Amelias und Lincs Büro Leute auftauchen – und zwar so viele, dass man irgendwann den Überblick verliert, wer jetzt mit dem Fall oder mit der Vergangenheit der Figuren zu tun hat – ich hatte da ständig das Bedürfnis, ein Notizbuch rauszuholen und mir Notizen zu machen.

Noch dazu tauchen immer wieder Sprünge in der Handlung auf, die ich überhaupt nicht nachvollziehen kann – z.B. ist Amelia da, als der Täter seinem zweiten Opfer auflauert – und ich frage mich nur „Hä?“ – wie der Hesse so schön sagt.

Das Buch ist was für Fans  von CSI-Serien – ein spannender, aber auch durchschaubarer und unrealistischer Thriller. Mehr wie 3 Sterne kann ich daher nicht geben

Jeffrey Deaver hat eine riesige Thrillerreihe geschrieben – Der Giftzeichner wird von meiner Seite allerdings der letzte Roman sein – der Style hat einfach nicht meinen Geschmack getroffen.

In diesem Sinne

Eure Anke

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