It’s all about Sara Texas

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Hallo Leute!

Ich habe ja bekanntlich ein sehr großes Herz für außergewöhnliche Skandinavien-Thriller. So kam mir das neue Werk der schwedischen Autorin Kristina Ohlsson mal wieder gerade recht, um es auf meinem Blog vorzustellen.

Schwesterherz

Daten

Autorin: Kristina Ohlsson

Verlag: Limes

ISBN: 3809026638

Preis: 14,99€

Broschiert, 480 Seiten

Inhalt

Martin Benner ist Anwalt in Stockholm – ein echter Frauenheld und liebender Ersatzpapa für seine Nichte Belle, die ihre Eltern verloren hat. Eines Tages, kurz nachdem er ein Radiointerview gegeben hatte, wird er von Bobby Tell kontaktiert. Im Interview hatte Martin nämlich gesagt, er wäre gerne der Verteidiger im Fall von Bobbys Schwester Sara gewesen.

Der Fall wurde unter dem Namen Sara Texas bekannt. Die junge Frau war als Au Pair von Schweden nach Texas gegangen. Dort hat sie 2 Menschen ermordet, anschließend zurück in Schweden weitere 3. Alle Morde hat sie gestanden, doch dann hatte sie sich von einer Brücke gestürzt, ihr 3 Jahre alter Sohn Mio ist seit dem verschwunden.

Nun will Bobby den Ruf seiner Schwester reinwaschen und vor allem seinen Neffen finden. Zuerst stößt er bei Martin auf Ablehnung – doch die schlägt schnell in Neugierde um. Martin beschließt, den Fall zu übernehmen. Eine Entscheidung, die sein Leben nachhaltig verändern soll.

Erzählt wird die Geschichte aus Martins Perspektive. Er erzählt sie einem Reporter in einer Art Rahmengeschichte, die zu Beginn von jedem Teil neu auftaucht.

Fazit

Alles in allem ist das Buch durchaus eine gelungene Unterhaltung. Der Einstieg in die Geschichte ist ganz stark, doch das lässt leider nach etwa 100 Seiten deutlich nach – aber das Kämpfen lohnt, denn nach 200 Seiten ist die Geschichte ganz stark.

Mir persönlich fehlte ein bisschen der Zugang zum scheinbar leicht nymphomanen Anwalt ein wenig, der seine Ziehtochter zwar liebt, aber zur Oma abschiebt und der eigentlich in einer Art Beziehung zu seiner Gehilfin Lucy steht, aber doch irgendwie ständig irgendwen in einer Bar aufreist.

Umso spannender empfand ich die Grundstory, die zudem auch noch sehr geschickt in die Rahmenhandlung eingebaut wurde. Dass Sara unschuldig sein könnte, brauche ich vermutlich keinem zu verraten, aber der Weg vom Unschuldsbeweis bis zum Auffinden der wahren Mörder ist gespickt mit tollen, weil unvorhersehbaren Wendungen – also insgesamt alles, was ein guter Thriller haben muss. Aufgrund der deutlichen Längen gebe ich aber dennoch nur 4 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

 

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