Die entführte Kaufhausdetektivin

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Hallo Leute!

Krimis aus meiner Wahlheimat Wien haben für mich ja immer einen ganz besonderen Reiz – Schauplätze, an denen man quasi täglich vorbeikommt, machen die ganze Atmosphäre noch einmal wesentlich spürbarer. Im Fall der Romane von Theresa Prammer geht das für mich leider nicht so wirklich auf.

Die unbekannte Schwester

Daten

Autorin: Theresa Prammer

Verlag: List

ISBN: 3471351396

Preis: 14,99€

Broschiert, 384 Seiten

Inhalt

Carlotta Fiore hat es endlich geschafft. Die ehemalige Kaufhausdetektivin wurde in den Dienst der Wiener Polizei aufgenommen – gemeinsam mit ihrem Vater, Konrad, tritt sie ihren Dienst an. Der allerdings war beinahe 30 Jahre aus dem Dienst – er war Alkoholabhängig, weil seine Tochter im Alter von 4 Jahren bei einem Fest im Stadtpark verschwand. Konrad wusste nicht, dass sie als Tochter der bekannten Opernsängerin Maria Fiore aufwuchs. Zudem hatte er vor einigen Monaten noch einen Unfall, als er mit seiner Tochter undercover in der Staatsoper ermittelte.

Nun tritt Carlotta ihren Dienst an, überall rünft man die Nase, da die junge Frau ohne Ausbildung in den Polizeidienst übernommen wurde – doch gleich wurde auch noch die Polizeilegende Konrad ihr Partner.

Die beiden werden zu einem vermeintlichen Selbstmord gerufen. Doch Lotta hat schnell ein komisches Gefühl, als sie zu dem Journalisten in die Wohnung kommt. Und dann findet sie einen alten Kassenzettel mit einer Notiz. Darauf steht ihr Name und das Datum ihrer Entführung. Schnell versucht sie, den Zettel einzustecken, doch das bleibt nicht unbemerkt. Und so befindet sich Lotta mitten in ihrem ersten Fall für die Wiener Polizei.

Fazit

Irgendwie ist es mir wahnsinnig schwer gefallen, überhaupt in die Geschichte hineinzufinden. Die ersten 100 Seiten fassen gefühlt 2 Stunden zusammen, in denen alle schlecht über Lotta reden und ganz böse zu ihr sind. Außer, dass sie für 1 Stunde bei der Leiche ist und die Nachbarn befragt, herrscht kompletter Stillstand.

Ich persönlich bin von der Protagonistin relativ schnell genervt, eben dadurch, dass es so langsam voran geht und man schon ein bisschen Biss braucht, um überhaupt an die Stelle zu kommen, an der ein leichter Spannungsbogen aufgenommen wird.

Völlig unrealistisch ist dagegen die Polizeiarbeit dargestellt. Eine Kaufhausdetektivin – ohne Ausbildung – a ha. Ein Ex-Alki nach 27 Jahren Pause – okay? Der Start basiert mehr auf Lästereien unter Kollegen und auf dem 6. Todestag von Lottas Mutter/Entführerin – is klar!

Bei mir ist dieser Krimi leider tendentiell eher durchgefallen.

In diesem Sinne

Eure Anke

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