Welcome to the World of Genes

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Hallo Leute!

Da ich selbst Molekularbiologie studiert habe, in dem Feld aber nicht mehr tätig bin, finde ich es immer sehr spannend, wie sich die populärwissenschaftliche Literatur zum Thema entwickelt. Ein Name kommt mir da immer wieder in die Finger… Ernst Peter Fischer.

Treffen sich zwei Gene

Daten

Autor: Ernst Peter Fischer

Verlag: Siedler

ISBN: 3827500753

Preis: 24,99€

Gebundene Ausgabe, 366 Seiten

Inhalt

In kaum einem wissenschaftlichen Gebiet hat sich in den letzten Jahren so viel bewegt wie in der Molekulargenetik. Das Schulwissen ist in diesem Fachgebiet mehr als überholt. Der Wissenschaftsjournalist EP Fischer nimmt sich eben dieser Bewegung an und geht dem Begriff „Gen“ auf den historischen Grund.

So ist beispielsweise der Begriff „Gen“ einem starken Wandel unterzogen. Glaubte man vor 10 Jahren etwa noch, dass das Gen ein statischer Begriff ist, ein fester Ort, eine feste Struktur, so weiß man heute, welche Dynamik sich wirklich hinter dieser Lokalisation steckt.

Fazit

Der Begriff „Gen“ hat es in den Alltag geschaft – das spürt man immer und überall. Doch nicht jeder kann wirklich viel damit anfangen. Das spürt man, wenn man sich selbst im Studium mal mit dem Thema auseinandergesetzt hat oder, wenn mein Mann irgendwo erzählt, was er beruflich macht. Ich sehe das zum Beispiel auf jeder „Ohne Gen“ (mit klein Technik dahinter) hergestellten Milch.

Und gerade deshalb ist es sinnvoll, sich mal mit dem Thema, das Ernst Peter Fischer sehr anschaulich aufgearbeitet hat, auseinanderzusetzen. Durch meinen Mann, der immernoch in der Forschung arbeitet, bin ich immernoch sehr nah am Geschehen dran. Trotzdem habe ich beim Lesen des Buchs doch gespürt, wie viel sich doch seit Ende meines Studiums 2009 doch bewegt hat.

EP Fischer hat – altbekannt – einen etwas verschränkten Schreibstil, so kann das Verständnis vielleicht an der einen oder anderen Stelle etwas schwieriger werden, gerade, wenn man die Grundlagen nicht so genau kennt – eine leichte Kost ist das Buch sicherlich nicht. Wenn man aber konzentriert liest, wird auch ohne Biologiestudium die komplexen Zusammenhänge gut verstehen können – und das ist eben wichtig, wenn man beim Thema zum Beispiel „Gentechnik“ heutzutage mitreden möchte.

Von mir gibt es insgesamt 4 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

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