{Thriller} Irgendwie ungewöhnlich – zumindest am Anfang

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Hallo Leute!

Ja, ich LIEBE Thriller – und besonders viel Qualität versprechen sie ja oft, wenn sie aus Skandinavien kommen. Sehr vielversprechend klang ein Roman, der mir in der Buchhandlung über den Weg lief – auch wenn er mich am Ende nicht vollends überzeugen konnte…

Demut

Daten

Autor: Mats Olsson

Verlag: btb

ISBN: 3442714648

Preis: 14,99€

Broschiert, 736 Seiten

Inhalt

Die Geschichte steigt schon ungewöhnlich ein. Der Ex-Journalist Harry Svensson will einer Dame den Hintern versohlen. Das gehört scheinbar zu seinen skurrilen sexuellen Vorlieben. Doch die Dame haut ihm eine runter und bricht ihm die Nase. Das sind erstmal keine guten Voraussetzungen.

Zurück im Hotel entdeckt Svensson eine offene Tür. Als er nachschauen will, findet er den halbwegs bekannten Blues-Sänger Tommy Sandell schlafend. Neben ihm eine vollständig bekleidete Frau – sie stellt sich später als Edelprostituierte heraus und sie ist tot. Sandell wird zwar zunächst festgenommen, doch die Ermittlungen ergeben schnell, dass er unschuldig ist.

Gleich wird die Neugier des angehenden Kneipenwirts geweckt. Ein bisschen verliebt sich Svensson in die Polizistin, doch die kommt nicht so recht voran. Und Svensson bekommt Emails vom vermeindlichen Täter. Und als wenige Monate später ein ähnlicher Fall auftritt, ist er sich sicher – in Schweden geht ein Serienkiller um. Das pikante für Svensson am zweiten Fall – die Tote ist eine alte, nasenbrechende Bekannte.

Fazit

Die Geschichte begann ja mal sehr vielversprechend mit den außergewöhnlichen sexuellen Vorlieben des Hauptprotagonisten, der in seinem eigens angefertigten Gitarrenkoffer in Wirklichkeit einen Teppichklopfer verbirgt, um Frauen den Hintern zu versohlen. Das klang ja alles ganz witzig und das erste Drittel ist auch noch relativ spannend.

Doch dann geschieht einfach gar nix mehr, außer dass Svensson gelegentlich mal eine Email bekommt und dass sich der Täter neue Opfer sucht. Es gibt keine Annäherung an den Täter, im Gegenteil, Svensson arbeitet plötzlich in einem Grillrestaurant und sein Interesse an der Tat ist völlig weg, das an der Kommissarin ist dagegen umso größer – die ist dann aber doch vielleicht lesbisch… Boom, was für eine Wendung.

In den letzten Kapiteln wird es dann wieder spannend, sogar fesselnd. Insgesamt könnte man die Geschichte aber um gefühlt 200 – 300 Seiten kürzen und hätte dann einen wirklich spannenden Roman… mehr als 700 Seiten – man hätte es genau so erwarten können.

Von mir gibt es durchschnittliche 3 Sterne – in der Kürze liegt die Würze (oder so ähnlich).

In diesem Sinne

Eure Anke

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