{Thriller} Julie kommt zurück

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Hallo Leute!

Dieser Thriller hatte mich irgendwie angelacht. Die Geschichte allerdings wurde gefühlt schon 20x erzählt. Ein Thriller, ein Mädchen, eine Entführung…

Good as Gone

Daten

Autorin: Amy Gentry

Verlag: C. Bertelsmann

ISBN: 3570103234

Preis: 12,99€

Broschiert, 320 Seiten

Inhalt

Julie ist gerade einmal 13 Jahre alt, als sie mit einem Messer am Hals aus der eigenen Wohnung entführt. Die Eltern schlafen, die jüngere Schwester Jane ist dermaßen verängstigt, dass sie lange im Zimmer sitzt, ohne sich zu rühren. Tom und Anna machen die Hölle durch, doch ihre Tochter kann nicht gefunden werden.

8 Jahre später haben die drei längst wieder mit ihrem Leben begonnen – Jane studiert am anderen Ende des Landes, Anna lehrt wieder. Eines Tages klingelt es an der Tür. Eine junge Frau steht dort – es ist Julie. Sie erzählt eine abenteuerliche Geschichte und schnell wird sie wieder in die Familie aufgenommen – besonders ihre Schwester freundet sich schnell mit ihr an.

Doch besonders Anna ist ihre Tochter eher fremd. Besondere Zweifel tauchen auf, als sie von einem Privatdetektiv kontaktiert wird. Er will Beweise haben, dass Julie nicht die ist, die sie vorgibt.

Und je länger Anna mit Julie lebt, umso mehr gerät das Familiengefüge aus den Fugen. Und umso mehr kommen auch ihr Zweifel an Julies Geschichte – denn schnell wird klar, dass ihre Tochter lügt.

Fazit

Was passiert mit einer Familie, in die die verloren geglaubte Tochter wieder zurückkehrt. Die Schwester ist eifersüchtig, die Familie bricht langsam auseinander. Und schnell kommen noch dazu Zweifel auf – ist Julie wirklich Julie?

Die Geschichte ist eine Art psychologische Studie einer ohnehin schon auseinanderbrechenden Familie. Es gibt wenig blutige Action, sondern viel mehr steigert sich die Situation immer mehr – erst bricht Jane weg, dann der Rest. Leider plätschert die Story in manchen Abschnitten etwas dahin und wirkt ein kleines bisschen konstruiert, was das Lesen über Strecken etwas anstrengend macht. Irgendwie fühlt sich das Ganze sehr vorhersehbar an.

An und für sich ist es eine spannende Geschichte, die allerdings seit Natascha Kampusch voll im Trend ist – sei es „Anders“ von Anita Terpstra oder sei es „Die Schwester“ von Joy Fielding – alle Geschichten sind von Grund auf irgendwie sehr ähnlich.

Von mir gibt es insgesamt eher durchschnittliche 3 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

 

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