{Politik} Was will die AfD?

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Hallo Leute!

Sich aus Österreich mit der deutschen Politik zu beschäftigen, erscheint zuerst einmal ungewöhnlich. Mit rechten Parteien haben wir hier ja genug zu tun. Doch als deutsche Staatsbürgerin, die weggezogen ist, bevor es die AfD überhaupt gab, lohnt es sich schon, sich mal mit der Partei zu beschäftigen – was sie will und wie sie das Land verändert.

Was will die AfD?

Daten

Autor: Justus Bender

Verlag: Pantheon

ISBN: 3570553531

Preis: 14,99€

Broschiert, 208 Seiten

Inhalt

Kaum einer kennt die AfD besser als Justus Bender. Er ist der zuständige Redakteur der FAZ und ist einer der wenigen Journalisten, der problemlosen Zugang zu allen Hauptakteuren der Partei hatte und sie aus zahllosen persönlichen Begegnungen kennt.

Die AfD ist eine der bestimmenden Politischen Strömungen in Deutschland, eine Reaktion darauf bleiben viele der etablierten politischen Parteien eher schuldig.

Aber was will die Partei? Und warum glauben die Wähler, dass sie demokratisch sind, obwohl das Parteiprogramm eigentlich die Demokratie stark gefährdet? Was steckt hinter der Strategie und warum scheitern so viele Strategien, die Partei unschädlich zu machen und zu zerstören?

Es gelingt der AfD, den „kleinen“ Leuten vorzumachen, für sie dazusein – allen gesellschaftlich Ausgeschlossenen, dazuzugehören. Doch die wahre Strategie hinter dem Parteiprogramm ist eine andere. Justus Bender erzählt, welche das ist.

Fazit

Als ich 2012 nach Österreich zog, war an diese Partei noch nicht zu denken. Der Aufstieg danach war rasant – inzwischen sind sie in beinahe allen Landesparlamenten vertreten und wohl das Gesprächsthema Nummer 1.

Das Buch liest sich durchaus spannend, schließlich gelingt es Justus Bender beinahe schon neutral über das Parteiprogramm und über die Hauptcharaktäre des Schauspiels AfD zu beschreiben. Er erzählt von mehr oder weniger radikalen Strömungen.

Insgesamt ist das Buch interessant, aber zum Teil auch sehr mühsam zu lesen. Man sollte bzw. muss sich schon sehr intensiv mit dem Thema beschäftigen. Der Schreibstil ist nicht besonders flüssig. Das Buch liest sich mehr, wie ein ellenlanger Zeitungsartikel aus der FAZ – wer den lesen kann, wird wohl ohnehin keine AfD wählen, sondern sich nur mal mit ihnen auseinanderzusetzen. Das gelingt (relativ) neutral – wirklich neu sind die Argumente allerdings meiner Meinung nach nicht.

In diesem Sinne

Eure Anke

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