{Biografie} Ein Leben für die Wissenschaft…

Hallo Leute!

Ich selbst wollte auch ja mal Wissenschaftlerin werden – mein Mann ist einer geworden… Ich bin also umgeben von lauter Biologen. Da war ich natürlich ein bisschen gespannt, wie der Weg von Hope Jahren verlaufen ist.

Blattgeflüster
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Daten
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Autorin: Hope Jahren
Verlag: Ludwig
ISBN: 3453280695
Preis: 22,99€
Gebundene Ausgabe, 416 Seiten
Inhalt
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Schon die kleine Hope war begeisterte Hobbyforscherin – fasziniert von Pflanzen und allem, was damit zusammenhängt. So war es für sie selbstverständlich, dass sie Geobiologin wird. Doch der Weg über 20 Jahre von der jungen Studentin bis zum eigenen Labor an der Universität von Hawaii ist steinig und schwer.

So kommt zu ihrer Promotionsfeier niemand von der Familie – anstatt sich zu freuen und zu feiern zieht sich die junge Wissenschaftlerin ins Labor zurück und bleibt mal wieder eine ganze Nacht. Ihre Verwandtschaft versteht eben gar nix davon, was sie so macht und warum. In ihrer Dissertation untersucht sie etwa fossile Samen des Westlichen Zürgelbaums um etwas über das Klima zur Entstehungszeit zu erfahren.

In ihrem Buch berichtet sie einerseits von faszinierenden Erkenntnissen aus dem Reich der Pflanzen – etwa vom Kirschkern, der bis zu 100 Jahre Keimruhe einhalten kann, bis er sich dazu entscheidet zu keimen.

Parallel dazu erzählt sie aus der Welt der Wissenschaften, einer männlich dominierten Welt, in der sie sich als junge Forscherin zunächst einmal behaupten musste.

Fazit
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Für mich ist das Buch sehr spannend – die Biografie einer Wissenschaftlerin, die sich in der Männerwelt behaupten muss. Da ich viele Wissenschaftler kenne, weiß ich, dass die Schilderungen absolut realistisch sind – ein Leben, das für mich einfach nix war, weshalb ich mich relativ schnell aus der Wissenschaft wieder zurückgezogen habe. Doch im Gegensatz zu mir gibt Hope Jahren nicht auf – ihre Leidenschaft lebt sie bis zum Äußersten.

Das Konzept „Wissenschaftliche Erkenntnisse“ gemischt mit der Biografie geht für mich allerdings nicht wirklich auf. Beginnt man zu lesen, interessiert man sich entweder für die wissenschaftlichen Erkenntisse oder für die Frauenbiografie. Je nachdem, wie man das Buch liest, wird somit ständig der Lesefluss gesprengt. Beide Stränge sind durchaus spannend, passen aber nicht wirklich ins Gesamtkonzept.

Daher gibt es von mir nur durchschnittliche 3 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

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