Ein Guide zu den schaurigsten Plätzen von Wien

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Hallo Leute!

Der Wiener sagt es ja sogar häufig von sich selbst – der Wiener ist „a bisserl morbid“. Kein Wunder also, dass seit neuestem ein echter Spuk-Guide die Leute zu den gruseligsten Orten Wiens sendet, dorthin, wo man schonmal einem echten Geist begegnen kann.

Spukguide Wien

Daten

Autorin: Gabriele Hasmann

Verlag: Ueberreuter

ISBN: 3800076691

Preis: 14,95€

Taschenbuch, 120 Seiten

Inhalt

Spukgeschichten gibt es in Wien in beinahe jedem Bezirk. Gabriele Hasmann hat sie zu einem kleinen Reiseführer zusammengefasst. In beinahe jedem Stadtteil hat sie Geschichten ausgegraben – von Gespenstern und Erscheinungen.

Von logischen Orten für Spukwahrnehmungen – wie die Michaeler-Gruft – bis hin zu Witwen von der Gestapo Verfolgten auf der Suche nach ihren Männern oder auch zur Kandl-Kapelle, wo die grausam gequälte Seele von Theresia Kandl herumgeistert, die ihren brutalen Ehemann tötete und deshalb zum Tode verurteilt wurde. Manchmal begegnet man Mitgliedern der kaiserlichen Familie, manchmal dem einfachen Volk, Erhängten und Ermordeten, Geköpften und Ruhelosen.

Die einzelnen Orte sind alle zunächst beschrieben – dann wird eine Verbindung zur jeweiligen Spukgeschichte hergestellt. Am Ende schließlich werden sogar Zeugen befragt, die ihre Spukerfahrungen erläutern.

Fazit

Das Buch orientiert sich zum Teil relativ stark an dem vorherigen Buch von Hasmann „Spuk in Wien“. Doch das empfinde ich eigentlich sogar als angenehm, denn diese Geschichten werden kurz zusammengefasst in ein Reiseführerformat gepresst, das eben auch auf Gespensterjagd ohne Weiteres in die Hosentasche passt.

Man mag über das Thema denken, was man will… Ich zum Beispiel stehe solchen Spukwahrnehmungen eigentlich immer extrem skeptisch gegenüber… Aber schließlich ist dies doch eine – wenn auch spezielle – Art die Geschichte von zum Teil grausamen Verbrechen in Wien zu vermitteln. Die Leute gehen auf Geisterjagd und der eine oder andere wird vielleicht sogar fündig.

Ich finde es zum Beispiel sehr spannend, dass sich einige der Zeugen von den Gespensterwahrnehmungen in ihren Aussagen – zum Teil sogar über die Jahrhunderte – sehr ähnlich sind, ähnliche Wahrnehmungen am gleichen Ort haben.

Ich bleibe trotzdem bei der wissenschaftlichen Erklärung – habe aber trotzdem richtig Lust, mal loszuziehen auf die Spuren der Gespenster von Wien. Und da liegt man mit diesem, wenn auch eher speziellen Guide goldrichtig.

In diesem Sinne

Eure Anke

Mehr „Spooky“ Plätze in Wien findet ihr übrigens in meinem Reiseblog – #daheimistlangweilig!

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