{Thriller} Totenfrautrilogie 3/3

 

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Hallo Leute!

Endlich war es so weit. Endlich kam der neue Band der für mich legendären Totenfrau-Trilogie in die Buchläden. Die ersten beiden Bände rund um die Bestatterin Brünhilde Blum und ihre Kinder habe ich ja quasi verschlungen. Und entsprechend groß waren daher meine Erwartungen an den krönenden Abschluss.

Totenrausch

Daten

Autor: Bernhard Aichner

Verlag: btb

ISBN: 3442756375

Preis: 19,99€

gebundene Ausgabe, 480 Seiten

Inhalt

Wo waren wir stehen geblieben? Blum war als Mörderin enttarnt, Resa saß im Gefängnis, Blum ist mit ihren Kindern auf der Flucht. Auf einer Insel, auf den norwegischen Lofoten scheint sie endlich ihre Ruhe zu finden. Zuerst sind die Kinder dort auch einigermaßen zufrieden. Doch sie sehnen sich nach anderen Kindern und nach einer Schule.

Also beschließt Blum, mit ihnen nach Hamburg zu gehen – vor allem, weil ein netter Brummifahrer sie mitnimmt, einer, der die Fünffachmörderin aus Österreich nicht zu kennen scheint. Und dann bietet er den dreien auch noch an, dass sie ein paar Tage bei einer Freundin unterkommen könnten. Dass das eine Prostituierte ist, wissen sie da noch nicht, sind aber dankbar, dass sie kommen dürfen. Von ihr bekommen sie sogar unverhofft Hilfe. Ihr Zuhälter, Egon Schiele, wie er sich nennt, ist eine echte Kiezgröße. Und er kann ihnen eine neue Identität und eine Zukunft verschaffen.

Doch Blum muss eine Gegenleistung bringen. Und da sie nicht anschaffen will, verspricht sie Schiele, dass sie jemanden für ihn töten würde. Von da nehmen die unglücklichen Ereignisse ihren Lauf.

Erst scheint Blum mit ihren Töchtern glücklich zu werden – Schiele bringt sie in einem Haus in Blankenese unter – die Kinder, die jetzt Katrin und Emma heißen, können sogar zur Schule.

Aber eines Tages ist es dann doch so weit – Blum soll für Schiele töten. Doch sie bekommt Skrupel – und dann Schwierigkeiten mit der Unterwelt von St. Pauli.

Fazit

Was für ein furioses Finish. Ja, ich lese normalerweise sehr schnell. Diesmal aber habe ich das Buch wirklich verschlungen. Vom Klingeln des Postboten bis zu Seite 480 sind gerade einmal 18 Stunden vergangen – und davon habe ich 8 tatsächlich geschlafen, wenn auch unter Protest.

Bei seiner Trilogie wendet Aichner einen ganz merkwürdigen Schreibstil an – kurze, beinahe schon abgehackte Sätze, die der ganzen Geschichte ein fast schon unaufhaltsames Tempo geben. Dazu kommt ein Talent Aichners, das kaum ein Thrillerautor hat – er malt so sehr mit Sprache, dass man quasi unmittelbar mit Blum dabei ist und jeden Mord – die geschehen ja nie ohne Grund – sofort nachvollziehen kann. Mit Sätzen wie „Blum, wie sie den Stein hebt“ hat man in dem Moment quasi selbst das Gefühl, zuschlagen zu müssen (oder eben nicht).

Ich persönlich werde dieser Reihe sehr nachtrauern, ich würde gerne noch mehr Geschichten von der mordenden Bestatterin aus Innsbruck hören. Aber gleichzeitig bin ich auch gespannt, was Aichner als nächstes zu bieten hat.

In diesem Sinne

Eure Anke

 

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