Das Buch zur TV-Serie

Hallo Leute!

Als waschechte Wahlwienerin, noch dazu als Piefke, bin ich ein echter Fan der TV-Serie Soko Wien, die in Österreich ja Soko Donau heißt. Der Österreicher Nowak und der Deutsche Ribarski gehen da gemeinsam mit der Revierinspektorin Penny Lanz auf Mörderjagd entlang der Donau, aber auch an ganz klassischen Touristenorten wie Schloß Orth, Bad Ischl oder Hallstatt.

Gerhard Loibelsberger hat nun auch endlich einen Roman zur Serie entworfen.

Killer Tschick

Daten

Autor: Gerhard Loibelsberger

Verlag: Haymon

ISBN: 3709972515

Preis: 19,99€

Gebundene Ausgabe, 248 Seiten

Inhalt

Penny, Carl und Helmut bekommen es in diesem Fall mit den chinesischen Triaden zu tun. Und das, obwohl das erst gar nicht so ausschaut, als die alte Hawlicek aus ihrem Sozialbau kommt, um Zigaretten in der Kneipe nebenan zu kaufen – die Sorte, die es nur unter der Theke gibt – die ist nämlich günstiger. Doch wenig später ist die Hawlicek tot. Die Zigarette (oder Tschick) war nämlich vergiftet. Untersuchungen von Haus-Spurensicherer Wohlfahrt ergeben extrem hohe Dosen an Arsen und Rattengift, mit denen ausgerechnet die neue Tschick-Packung versetzt waren. Doch wer wollte die alte Frau töten.

Die Beamten werden zum Tatort gerufen und zur gleichen Zeit wird in den Praterauen ein junger Chinese gefunden – grauenvoll zu Tode gefoltert, übersät mit Brandwunden von Zigaretten. Schnell stellt sich heraus, dass es sich um den Sohn einer wahren Wiener Größe handelt – Mr. Dong, den Chef der Triaden.

Und die Triaden kontrollieren den illegalen Zigarettenhandel in Wien – es geht also um Schmuggelware und Gewinne, die in die Millionen gehen – doch warum musste der Sohn von Mr. Dong sterben? Und hat Anna Hawlicek eine illegale Packung Zigaretten zu viel gekauft?

Fazit

Nun, mit großen Erwartungen bin ich an das Buch herangegangen – die konnten ja quasi nur enttäuscht werden. Soko Donau gehört sicher zu meinen Lieblingsserien. Das Zusammenspiel zwischen Piefke Ribarski und Ösi Nowak, das Spiel mit den Klischees ist einfach köstlich, zumal ich mich als Piefke in Wien so wunderbar in diese Lage versetzen kann.

Leider kommen diese Pointen nicht so heraus – da machen eben doch die beiden Schauspieler Stefan Jürgens  und Gregor Seeberg ganz viel für den manchmal sogar etwas Slapstick haften Witz der Sendung. Leider gelingt es Loibelsberger nicht, diesen Witz auch ins Buch zu transferieren.

Entstanden ist ein eher mittelprächtig spannender Wien-Krimi, einer von ganz Vielen eben – mehr als 3 Sterne kann ich mir da leider nicht abringen.

In diesem Sinne

Eure Anke

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s