{Roman} Schicksal Wasser

Hallo Leute!

Manche Familiengeschichten gehen einem ans Herz. Auf der Familie von Bibliothekar Simon Watson scheint ein Fluch zu liegen – Erika Swyler erzählt die 250jährige Familiengeschichte.

Das Geheimnis der Schwimmerin

Daten

Autorin: Erika Swyler

Verlag: Limes

ISBN: 3809026484

Preis: 19,99€

Gebundene Ausgabe, 448 Seiten

Inhalt

Eines Tages findet Simon Watson auf der Türschwelle ein uraltes Buch mit brüchigen Seiten – ein Tagebuch einer jungen Frau aus dem 18. Jahrhundert. Es erzählt die Geschichte einer tragischen Liebe, die im Tod endet. Eine junge Schwimmerin ertrinkt tragisch – an einem 24. Juli. Schnell merkt Simon, dass es sich dabei um seine eigene, dramatische Familiengeschichte handelt.

Denn seit 250 Jahren finden die Watson Frauen einen tragischen Tod im Wasser – auch seine Mutter war an einem 24. Juli ertrunken.

Dann kündigt seine Schwester Enola ihren sommerlichen Besuch an – sie scheint seltsam verändert, denn der 24. Juli steht kurz bevor – und Simon scheint sie nur retten zu können, wenn er das Geheimnis der Schwimmerin aufdecken kann.

Fazit

Der Roman erzählt die Geschichte des vom Schicksal gebeutelten Simon und seiner Familie. Gerade hat er seinen Job verloren, als Bibliothekar wäre er ohnehin nicht gerade reich geworden. Er ist ohne seine Mutter aufgewachsen, denn die scheint einem tragischen Familienfluch zum Opfer gefallen zu sein, der im 18. Jahrhundert seinen Anfang nahm

Aus Angst davor, dass auch seine Schwester diesem Fluch zum Opfer fällt. Die legt Tarotkarten und sieht ihr eigenes Schicksal als besiegelt an. Doch das Tagebuch scheint Simons Sicht auf die Gegenwart und damit auch die Gegenwart zu verändern.

Der Roman ist für mich etwas außergewöhnliches – zum einen aufgrund der erstaunlich klaren Sprache, die für ein Familiendrama mit erstaunlich wenigen blumigen Bildern auskommt – man fühlt sich eben nicht gleich wie in einem Rosamunde Pilcher Film.

Zum anderen führt die erstaunlich klare Erzählweise für eine angenehme Spannung – die Tarotkarten der Schwester und die Frage nach dem Schicksal gibt dem Ganzen einen kleinen okkulten Einschlag. Muss Enola sterben, weil es eben ihr Schicksal ist?

Die beiden Handlungsstränge sind trotz der 250 Jahre Unterschied glaubwürdig verbunden und gut strukturiert.

Von mir gibt es sehr gute 4 Sterne. Es gibt noch kleinere Schwächen, in der einen oder anderen Passage ist die Handlung ein klein wenig ausbaufähig – vielleicht zu viel des Guten. Aber für einen Debütroman war es schon ein extrem guter Start.

In diesem Sinne

Eure Anke

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