{Wirtschaft} Über Benzinpreise und andere Katastrophen

Hallo Leute!

Wirtschaft ist für mich ja schon ein spannendes Thema – denn eigentlich wirkt sie doch auf den ersten Blick ganz logisch – auf den zweiten Blick, so stellen die beiden Autoren von Freakonomics mit ihrem Buch unter Beweis, kann sie einen aber auch verblüffen.

Wann sie eine Bank überfallen sollten

Daten

Autoren: Stephen J. Dubner, Steven D. Levitt

Verlag: Penguin

ISBN: 332810013X

Preis: 10€

Taschenbuch, 384 Seiten

Inhalt

131 spannende Erkenntnisse aus der Wirtschaft – gesammelt von zwei Bestsellerautoren in  ihrem Blog. Das klingt doch schon einmal vielversprechend und amüsant – auch für nicht-BWL-Studenten.

Sie gehen dort den gängigen Problemen des Alltags auf den Grund – oder auch den nicht ganz so gängigen, schließlich geht es um die wirtschaftlichen Aspekte des Pokerns oder auch um den Heimvorteil einer Sportmannschaft oder um die Frage, warum es sich wirklich lohnen würde, eine Sexsteuer zu erlassen und schließlich natürlich auch, wann es sich endlich mal richtig lohnt, mal eine Bank zu überfallen.

Die einzelnen Erkenntnisse sind alle ähnlich aufgebaut. Es beginnt mit einer Geschichte, die das Problem illustrieren soll und endet mit statistisch oder betriebswirtschaftlich begründeten Schlussfolgerungen und Erklärungsversuchen.

Fazit

Mit ihrem großartigen Humor gehen die beiden Autoren den kleinen und großen Problemen des Alltags auf den Grund – und sie geben Antworten auf Fragen, die sich sonst keiner zu stellen wagt. Alles rein Wirtschaftswissenschaftlich, versteht sich. Ehrlicherweise waren viele der Probleme für mich weder relevant noch amüsant. Das Buch ist wohl eher was für echte Jungs. Ich hatte gelegentlich eher mal das „mit pikiert hochgezogener Augenbraue „Aha, und?““ im Kopf. Männer wissen vermutlich, was ich meine – JEDE Frau hat diesen Gesichtsausdruck.

Die Beiträge sind für mich manchmal etwas aus dem Zusammenhang gerissen – zwar sind die 131 Themen (nachgezählt habe ich nicht) thematisch gebündelt, aber dennoch voneinander völlig unabhängig. Entsprechend ist das Buch eher was zum mal drin schmökern.

Insgesamt kann ich dennoch nicht mehr wie 3 Sterne geben. Verblüfft hat mich vielleicht 1/4 der Geschichten, amüsant war am Ende dann doch weit weniger.

In diesem Sinne

Eure Anke

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