{Thriller} Serienkiller trifft Weltkriegswirren

Hallo Leute!

Einen Serienkillerfall in den Wirren des Zweiten Weltkrieges anzusetzen verspricht viel Spannung. Daher wanderte der neue Thriller von Frank Goldammer schnell ganz weit hoch auf meinen SuB (Stapel ungelesener Bücher) und von dort gleich auf den SgB (Stapel gelesener Bücher). Heute darf ich ihn euch vorstellen…

Der Angstmann

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Daten

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Autor: Frank Goldammer

Verlag: dtv

ISBN: 342326120X

Preis: 15,90€

broschiert, 336 Seiten

Inhalt

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Der erste Mord passiert im November 1944 – Dresden ist zwar von den kämpferischen Handlungen bisher weitestgehend verschont geblieben, aber trotzdem leidet die Bevölkerung unter Hunger und immer mehr Flüchtlinge kommen auf ihrem Weg aus dem Osten in die Stadt.

Die junge Krankenschwester Bellmann wird ermordet aufgefunden – grausam misshandelt und zerstückelt. Kriminalinspektor Max Heller ist einer der letzten Männer in der Stadt, der nicht einberufen wurde. Er ermittelt fast alleine in dem Fall, was Fortschritte entsprechend schwierig macht.

Kurze Zeit später wird die nächste Leiche gefunden – eine junge Flüchtlingsfrau, die anscheinend von etwas zu Essen angelockt wurde. Die Legende vom Angstmann geht um unter der Bevölkerung. Immer bei Fliegeralarm schlägt er zu. Ein Franzose wird erschossen, doch Heller glaubt nicht an dessen Schuld.

Seine Klimax erreicht der Roman zwischen dem 13. und 15. Februar – die Nächte, in denen Dresden von britischen Bombern beinahe vollständig zerstört wird.

Fazit

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Nun – was macht diesen Roman aus? Es ist nicht einmal der spannende Kriminalfall – der brutale Serienkiller, der die Frauen in Dresden in Angst und Schrecken versetzt. Es ist viel mehr die gelungene Darstellung der Atmosphäre des letzten Kriegswinters. Einige haben aufgegeben, andere vertrauen der Propaganda und warten auf die große Wunderwaffe. Die Stadt voll mit Flüchtlingen aus Schlesien – die misstrauisch betrachtet werden, weil sie nicht geblieben sind, um gegen den Russen zu kämpfen. Die Angst, die die Bewohner fast jede Nacht in die Keller treibt. Der Kommissar, der als einziger einen kühlen Kopf zu bewahren scheint.

Dieser Thriller hat eben weit mehr als nur die kriminalistische Spannung. Vor allem, wenn man sich historisch ein bisschen auskennt (das normale Schulwissen genügt!), weiß man, wo das Ganze endet und sieht dabei schon, wie die Figuren sich quasi entwickeln müssen. Es gelingt dem Autor, genau diese Spannung zu erhalten, trotzdem noch ein paar unerwartete Wendungen einzubringen und den Fall „Angstmann“ perfekt in diesen historischen Hintergrund einzubinden.

Von mir gibt es ganz klare 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

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